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 06151 96810  DECHERT Bestattungen, Ludwigshöhstraße 46, 64285 Darmstadt
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Ludwigshöhstraße 46

Wir führen als Brüder das von unserem Urgroßvater Georg Dechert gegründete und von unseren Großeltern Anna und August Dechert entwickelte Bestattungsunternehmen DECHERT in der vierten Generation. Wir möchten Ihnen einen Einblick in unsere Firmengeschichte geben. Das historische Bildmaterial stammt aus unserem Unternehmensarchiv. Wir interessieren uns immer über weiteres Bildmaterial zum Thema Bestattungen und Friedhöfe aus Bessungen und Darmstadt und freuen uns über jede Art von Kontaktaufnahme und persönlichem Gespräch.

Darüber hinaus möchten wir diesen Bereich nutzen, uns als Inhaber von DECHERT Bestattungen von einer ganz privaten und persönlichen Seite zu zeigen.

Gründung und Anfänge

1923 erwarb Georg Dechert dass Wohnhaus in der Ludwigshöhstraße. Georg Dechert wurde am 24. April 1871 in Bessungen geboren und verstarb bereits am 6. März 1927 in Darmstadt. Er war mit Charlotte Dechert geb. Bremmer verheiratet. Sie wurde am 3. Oktober 1872 in Neu-Bamberg/Rheinhessen geboren und verstarb am 8. Juni 1956 im Marienhospital in Darmstadt. Aus der am 13. Dezember 1894 in Bessungen geschlossenen Ehe gingen die Brüder Willi Dechert und August Walter Dechert hervor.

Georg Dechert gründete kurz vor seinem überraschendem Tod die Georg Dechert Autovermietung. Diese wurde nach seinem Tod von August Dechert weitergeführt. In dem Adressbuch der Stadt Darmstadt von 1930 waren noch beide Unternehmen geführt. Der Grundstein unseres Unternehmens legte daher unser Urgroßvater Georg Dechert mit dem Thema Mobilität.

August Dechert begann 1923 eine Bankkaufmannlehre. Durch die Weltwirtschaftskrise wechselte er vom 1. April 1924 bis zum 1. Oktober 1926 in die Ausbildung zum Autoschlosser. Durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise und dem früher Tod seines Vaters sah er den früher Schritt in die Selbstständigkeit auch als Chance. August Dechert wurde am 19. August 1908 in Bessungen geboren und verstarb am 12. August 1978 in Darmstadt. Als Randnotiz ist zu erwähnen, dass an diesem Tag das erste Bundesligaspiel von Darmstadt 98 gegen Hertha BSC Berlin stattfand.

Sein Bruder Willi Dechert, geboren am 30. Januar 1905 in Darmstadt, gestorben am 27. Juli 1934 in Amsterdam absolvierte eine Lehre im Friseurhandwerk. Willi Dechert lebte für seinen Beruf und folgte Kaiser Wilhelm II nach dessen Abdankung in das Exil nach Amsterdam. Dort wurde Willi Dechert zum 1. Vorsitzenden des Katholischen Jungmännerverein St. Albertus Magnus.

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Treffen der Droschkenbesitzer

Georg Dechert und August Dechert waren beide Mitglied in dem Gewerbeverein der Automobil und Droschkenbesitzer Vereinigung e. V. Darmstadt. Das Gruppenbild der Mitglieder entstand auf einem Vereinigungstreffen am Hauptbahnhof in Darmstadt.

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Hochzeit von Anna und August Dechert

Am 1. April 1931 war die Heirat von August Dechert und Anna Dechert geb. Ehrhard in Darmstadt. Anna Maria Dechert wurde am 17. September 1909 in Heppenheim geboren und verstarb in Folge eines Verkehrsunfalls am 16. Juli 1973 in Darmstadt.

Die Eltern von Anna Dechert waren Adam Ehrhard II geboren am 5. August 1877 in Heppenheim, gestorben am 2. April 1056 in Heppenheim und Katharina Ehrhard geb. Mandel, geboren am 11. Mai 1882 in Viernheim, gestorben am 19. Juni 1959 im Marienhospital Darmstadt.

Adam Ehrhard war Holzdrehermeister und hatte seine Werkstatt am Marktplatz in Heppenheim.

Nach der Hochzeit von Anna und August Dechert wurde das Unternehmen durch den Verkauf von Fahrradersatzteilen und dem Handel mit der Fahrradmarke Bismarck erweitert.

"Das Bismarckwerk war ein 1896 gegründetes Unternehmen im Radevormwalder Stadtteil Bergerhof, das Motorräder und Fahrräder produzierte und dem zeitweise der Gründer der Firma Alfred H. Schütte als Vorsitzender des Aufsichtsrats angehörte.

Von Anfang an wurde dem Auslandsgeschäft für Fahrräder besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dänemark, Norwegen und Schweden konnten schon bald als Absatzländer gewonnen werden. Es zeigte sich aber, dass der Name des Altreichskanzlers, dessen Persönlichkeit in der ganzen Welt bekannt war, auch gewisse Schwierigkeiten für das Geschäftsleben mit sich brachte, denn nicht überall war Otto von Bismarck als politische Persönlichkeit beliebt. Um den Empfindungen der Auslandsmärkte entgegenzukommen, wurde daher für das Auslandsgeschäft der schutzrechtlich eingetragene Namen SKANDIA für die Fahrräder gewählt. SKANDIA trägt die nordische Sonne als Symbol.

Neben den skandinavischen Staaten wurde besonders die benachbarten Niederlande erfolgreich beworben, da sich dort noch keine eigene Fahrradindustrie entwickelt hatte. Verhältnismäßig große Mengen von Fahrrädern, die einen beträchtlichen Teil der Produktion ausmachten, gingen deshalb in die Niederlande. Für Bayern wurde die eigene Marke SIEGFRIED auf den Markt gebracht. Durch große Anstrengungen kam auch die Schweiz als Exportmarkt hinzu, ebenso Finnland und sogar der Orient. Von 1946 bis 1956 unterhielt die Firma ein professionelles Radsportteam unter dem Namen Bismarck.

Heute ist die BICO Zweirad Marketing GmbH Eigentümerin der Marke Bismarck. Die Fahrräder werden von der Fahrradmanufaktur Engelbert Meyer aus Sevelten im Landkreis Cloppenburg hergestellt." Quelle Wikipedia

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Trauerzug Großherzog Ernst Ludwig

Der Weg zum Bestattungsgewerbe erfolgte über den Tod von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein am 9. Oktober 1937. Die Trauerfeier fand in der Stadtkirche Darmstadt statt. Von der Stadtkirche aus wurde der Sarg des Großherzogs unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in einem Trauerzug auf einem Pferdegespann durch Darmstadt zum Park Rosenhöhe geleitet. Da unser Großvater das moderne Denken des Großherzoges immer bewunderte, störte ihn das Pferdegespann bei diesem Trauerzug durch Darmstadt. Dies motivierte August Dechert dazu mit der Fertigung eines eigenen Bestattungskraftwagen zu beginnen.

"Ernst Ludwig entstammte der jüngsten Linie des Hauses Hessen. Seine Eltern waren Großherzog Ludwig IV. und dessen Frau Alice von Großbritannien und Irland. Seine Großeltern mütterlicherseits waren die britische Königin Victoria und Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Am 19. April 1894 heiratete Ernst Ludwig auf Schloss Ehrenburg in Coburg seine Cousine Victoria Melita von Edinburgh (1876–1936), genannt Ducky, die Tochter seines Onkels Herzog Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha und Maria Alexandrowna Romanowa. Der Weg zur Ehe wurde maßgeblich von Königin Victoria geebnet, die von einer Verbindung zwischen ihren beiden Enkeln sehr angetan war. Auch seitens der Familie der Braut wurde die Heirat begrüßt. Ernst Ludwig und Victoria Melita hielten weniger von dem Vorhaben, fügten sich dann aber auf Druck der Familie. Auf der Hochzeit verlobte sich Ernst Ludwigs jüngere Schwester Alix mit dem späteren russischen Zaren Nikolaus II.

Nach dem Tod seiner Tochter pflegte Ernst Ludwig die Förderung und den Ausbau der Darmstädter Künstlerkolonie, die er bereits 1899 gegründet hatte. Durch sein Mäzenatentum wurde Darmstadt zu einem Treffpunkt wichtiger Architekten, Bildhauer, Künstler und Handwerker und zur deutschen Hauptstadt des Jugendstils. Im selben Jahr begegnete er auch seiner zweiten Frau Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich (1871–1937), die er am 2. Februar 1905 heiratete. Die Ehe galt als ausgesprochen glücklich. Eleonore wurde als loyal und warmherzig beschrieben. Sie erfüllte die Aufgaben ihrer Rolle mit Ernsthaftigkeit, folgte dem Beispiel ihrer Schwiegermutter Alice und wurde karitativ tätig, indem sie beispielsweise im Ersten Weltkrieg Krankentransporte für Verwundete organisierte[3] und Wohltätigkeitsbasare veranstaltete. Aus der Ehe gingen der 1906 geborene Erbgroßherzog Georg Donatus sowie dessen Bruder Ludwig (1908–1968) hervor. Die großherzogliche Familie genoss zu dieser Zeit außerordentliche Popularität." Quelle Wikipeda

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Erster Bestattungskraftwagen im Landkreis

Durch seine Ausbildung zum Autoschlosser verfügte August Dechert über das handwerkliche Fachwissen für den Umbau einer Limousine zum einem Fahrzeug mit Sonderaufbau. Die Autoteile konnte er bei seinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb Damus in der Rheinstraße in Darmstadt kaufen. Die Karosserie kaufte August Dechert bei dem Karosseriewerk Autenrith in der Dolivostraße.

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Erste Tankanlage in Bessungen

Die Mobilität spielte in den frühen 1930er Jahren eine wichtige Rolle in unserem Unternehmen. Ebenso wuchs auch die Anzahl der Kraftfahrzeuge im Stadtteil Bessungen. Mit einer der ersten von der Firma Bachmann & Scheidt produzierten Tankanlagen wurde das Angebot rund um die Mobilität erweitert. Für den Stadtteil Bessungen war dies die erste Tankanlage und damit eine große Innovation.

Mitte der 1930er Jahren wurde damit der Grundstein für die spätere Tankstelle auf dem Grundstück in der Ludwigshöhstraße gelegt.

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